[ Hazards & Disasters ] [ Technological Events ]


Fähr-Unglücke / Ferry Accidents


4. November 2005 - Pakistan, arabische See, nahe dem Küstenort Kharo Chao, etwa 180 Kilometer südöstlich von Karachi: eine überladene Fähre kentert; etwa 60 Menschen kommen ums Leben.

31. Januar 2005 - Schweden, nahe Falsterbo südlich von Malmö: die aus Swinoujscie kommende polnische Fähre "Pomerania" kollidiert auf der Fahrt nach Kopenhagen mit dem schwedischen Tanker "Rio Grande". 140 Passagiere und 79 Mann Besatzung auf der Fähre bleiben ebenso wie die Crew des Tankers unverletzt. Die Pomerania kann ihre Fahrt mit einer Eskorte der Küstenwache fortsetzen.

29. Januar 2005 - vor Teneriffa: die Kollision mit einem Felsen beim Auslaufen in Los Cristianos führt zu einem Wassereinbruch im Maschinenraum der spanischen Fähre "Volcan de Tacande". Dadurch fällt die Maschine auf dem Weg von Teneriffa nach La Gomera aus; 63 Passagiere und 29 Mann Besatzung harren auf dem antriebslosen Schiff aus und werden erst Stunden später evakuiert. 39 Personen sind leicht unterkühlt.

8. Januar 2005 - Großbritannien, vor Schottland: auf der Höhe von Cairnryan driftet die "European Highlander" bei Sturmböen von bis zu 140 Stundenkilometern auf dem Weg von Larne in Nordirland nach Schottland ab und läuft auf einen Strand auf. 43 Passagiere und 57 Mann Besatzung müssen 30 Stunden warten, bis ein Schlepper die Fähre freisetzen kann. Eine Evakuierung ist wegen der stürmischen See zu gefährlich.

18. November 2004 - Indonesien: die Fähre "Wave Master 7" unterwegs mit 27 Passagieren von Singapur nach Tanjungpinang kollidiert nach der Mißachtung von Warnsignalen vor Banten Island mit einem anderen Schiff. Alle 27 Passagiere der High-Speed-Fähre landeten im Wasser. Die meisten konnten den Hafen von Tanjungpinang, in den die Fähre gerade einlaufen wollte, schwimmend erreichen. Eine Frau ertrank.

20. September 2004 - Brasilien: Untergang einer Fähre auf dem Fluß Rio Negro; mindestens 11 Menschen sterben

23. Mai 2004 - Bangladesh, nahe der Stadt Chandpur: während eines Tropensturmes kentert auf dem Fluss Meghra die Fähre "Lighting Sun", die mit etwa 300 Menschen an Bord auf dem Weg von Madraipur nach Dhaka war; die meisten Passagiere wurden im Schlaf von dem Untergang des zweideckigen Schiffes überrascht, etliche im Wrack eingeschlossen; bis zum Folgemorgen wurden 48 Menschen lebend, sieben davon mit Verletzungen, gerettet und etwa 80 konnten sich aus eigener Kraft ans Ufer retten; mehr als 100 Menschen kamen ums Leben.

Februar 2004 - Bangladesh: Fährunglück auf dem Fluß Meghra; etwa 250 Menschen kommen ums Leben.

26. Februar 2004 - Philippinen: auf der philippinischen Fähre "Super Ferry 14" mit 702 Passagieren und 159 Besatzungsmitgliedern an Bord unterwegs von Malina nach Bacolod auf der philippinischen Insel Negros bricht im Maschinenraum ein Feuer aus das sich rasch ausbreitet. Zahlreiche Menschen springen über Bord. Mindestens 60 Personen sterben.

15. Januar 2004 - Island: die Fähre "Norröna" wird beim Einlaufen und Drehen im Hafen von Thorshavn auf den Färöer Inseln von einer Böe erfaßt und gegen die Hafenanlagen gedrückt. Das Boot wird durch ein zehn Meter langes Leck erheblich beschädigt, die rund 60 Passagiere und 33 Besatzungsmitglieder bleiben unverletzt.

28. Dezember 2003 - Griechenland, vor der Ägäisinsel Serifos: die griechische Fähre "Express Apollon" mit 266 Passagieren an Bord auf dem Weg nach Piräus läuft beim Manövrieren während eines Zwischenstopps im Hafen von Leivadion auf einen Felsen auf. Niemand wird verletzt.

23. Dezember 2003 - Philippinen: die Fähre "Piary", auf dem Weg von der Inselgruppe Cagayan zum Hafen Brookes Point auf der philippinischen Insel Pawalan, schlägt etwa 100 Kilometer vor Brookes Point leck und nimmt Wasser auf. Mindestens 50 der 75 Passagiere ertrinken.

15. Oktober 2003 - USA, New York: während des Anlegemanövers prallt die aus Südmanhattan kommende, mit 1,500 Fahrgästen besetzte Fähre "Andrew J. Barberi" bei Windgeschwindigkeiten bis zu 65 Stundenkilometern gegen die Pier des St. George Terminals vor Staten Island. Das Hauptdeck auf der Steuerbord-Seite wird aufgeschlitzt. Zwölf Menschen sterben, 37 werden zum Teil schwer verletzt. Das Schiff steuerte den Anleger mit zu hoher Geschwindigkeit an und konnte nicht mehr rechtzeitig gestoppt werden.

27. September 2003 - Senegal: Auf dem Weg vom südsenegalesischen Ziguinchor in die Hauptstadt Dakar gerät die zwölf Jahre alte Fähre "Le Joola" in eine Sturmfront, Schiff kentert, sinkt in weniger als fünf Minuten und reißt rund 1,150 Passagiere in den Tod. Nach amtlicher Feststellung wurde das Boot wurde für die Binnenschifffahrt gebaut und war nicht meerestauglich.

11. September 2003 - Italien, vor der Küste Sardiniens: Die italienische Fähre "Moby Magic" sinkt auf dem Weg zum sardischen Hafen Olbia sieben Meilen vor der Küste Sardiniens. Alle 160 Menschen an Bord können gerettet werden.

7. September 2003 - Indonesien: die indonesische Fähre "Wirmala Dharma" mit 200 Menschen an Bord auf dem Weg zur Insel Lombok in Ost-Indonesien sinkt zwei Stunden nach dem Auslaufen aus dem Hafen Padangbai auf Bali. mit 200 Menschen. Rund 150 von ihnen werden durch Fischerboote gerettet, 50 Menschen sterben.

9. Juli 2003 - Bangladesh: auf dem Weg von der Hauptstadt Bangladeshs, Dhaka, nach Bhola sinkt die Fähre "Nasrin 1" bei stürmischem Wetter nahe der Stadt Chandpur. Vermutlich kommen 400 Menschen ums Leben. 150 Passagieren gelingt es, zum Teil an Wrackteile geklammert, an Land zu schwimmen. An Bord des Dreideckers befanden sich mehr als 750, womöglich sogar mehr als 1000 Menschen. Das Schiff war zwar nur für ein Drittel der Passagierzahl zugelassen, nach Ausfall einer anderen Fähre kamen jedoch kurz vor dem Ablegen 400 Fahrgäste zusätzlich an Bord.

26. September 2002 - Senegal: Untergang der senegalesischen Fähre "Joola"; 1,863 Menschen sterben nach dem Kentern des total überladenen Schiffs und nur 60 Überlebende können gerettet werden.

30. August 2002 - Philippinen: nach einer Explosion bricht auf der indonesischen Fähre "KM Kenangan" ein Feuer im Maschinenraum aus. 69 der rund 100 Passagiere können bei dem Unglück vor der Küste Sulawesis gerettet werden, mindestens 20 Personen sterben. Das Schiff kam aus Baubon auf der Insel Buton.

15. August 2002 - Belgien: auf dem Weg vom englischen Hull ins belgische Zeebrugge bricht im Maschinenraum der Fähre "Norsea" ein Feuer durch auslaufendes Ol aus. Die 700 Passagiere bleiben unverletzt, zwei Angehörige der 120-köpfigen Besatzung werden bei der Brandbekämpfung leicht verletzt.

11. April 2002 - Philippinen, 18 Kilometer vor der Küstenstadt Lucena, südlich von Manila: Feuer nach einer Explosion auf der 680 Brutto-Register-Tonnen Fähre "Maria Carmela", die mit 243 Passagieren und 47 Besatzungsmitgliedern auf dem Weg von der zentralphilippinischen Insel Masbate nach Lucena in der Provinz Quezon unterwegs ist; mindestens 23 Menschen sterben; 219 Schiffbrüchige wurden von privaten Schiffen und Booten der Küstenwache gerettet.

16. April 2002 - Ärmelkanal, zwischen Frankreich und Großbritannien: am Morgen des 16.2. brach auf der englischen 16,947 Brutto-Register-Tonnen Fähre "Southern Carrier", unterwegs vom südenglischen Hafen Southhampton nach Vigo in Nordwestspanien, ein Feuer im Maschinenraum aus. Wenig später trieb der Autotransporter antriebslos und manövrierunfähig im dicht befahrenen Seegebiet. zwischen England und Frankreich zu treiben begann. Einem französischen Schlepper gelang es Stunden nach der Havarie, die in Brand geratene RoRo-Fähre "Southern Carrier" in Schlepp zu nehmen und in den Hafen von Brest zu bringen. Menschen kamen bei dem Feuer nicht zu Schaden.

10. Februar 2002 - Gran Canaria: kurz nach dem Auslaufen aus Las Palmas in Richtung Teneriffa bricht die hintere Tragfläche des Tragflügelbootes "Princesa Teguise" bei voller Fahrt ab. 52 Menschen werden zum Teil schwer verletzt.

20. Dezember 2001 - Finnland: die finnische Fähre "Isabella" auf dem Wege von Turku in Finnland nach Stockholm in Schweden strandet bei schwerem Seegang und orkanartigem Wind an Felsen vor den Aland-Inseln in der Ostsee; das Schiff wird durch eine aufgerissene Bordwand erheblich beschädigt. Alle 655 Passagiere und 156 Besatzungsmitglieder können gerettet werden.

6. Juli 2001 - Schweden: auf der unter deutscher Flagge geführten Fähre "Rügen" bricht auf dem Wege von Sassnitz auf Rügen nach Trelleborg in Schweden ein Feuer an der Hauptschalttafel im Maschinenraum aus. Der Brand kann gelöscht werden und die 261 Menschen bleiben unverletzt.

1. Juli 2001 - Schweden: auf der deutschen Fähre "Sassnitz" bricht auf dem Weg von der Ostseeinsel Rügen ins schwedische Trelleborg ein Brand im Maschinenraum aus. Die Fähre wird zum Hafen Sassnitz auf Rügen zurückgeschleppt, alle 230 Menschen an Bord bleiben unverletzt.

26. September 2000 - Griechenland: vor der griechischen Insel Paros läuft die Fähre "Express Samina" auf einen gut sichtbaren und mit Leuchtfeuer versehenen Felsen auf. Das Schiff bricht auseinander und sinkt innerhalb von 45 Minuten. Von den 534 Menschen an Bord kommen 80 ums Leben. Die Schiffs-Offiziere sollen in der Bar ein Fußballspiel im Fernsehen verfolgt haben statt auf der Brücke zu sein.

16. Juli 2000 - Gibraltar, nahe der spanischen Küste in der Bucht von Algeciras: die Fähre "Ciudad de Tanger" (Kapazität 1,200 Passagiere) kollidiert in dichtem Nebel mit dem entgegenkommenden Fährschiff "Ciudad de Ceuta", unterwegs vom spanischen Algeciras nach dem marokkanischen Tanger mit 290 Passagieren und 85 Fahrzeugen an Bord; beide Schiffe werden abgeschleppt; mindestens sechs Menschen, darunter 3 Kinder sterben und weitere 18 Passagiere wurden verletzt.

21. April 2000 - Nigeria: Untergang einer überladenen Fähre auf dem Fluß Niger; etwa 500 Menschen kommen ums Leben.

26. November 1999 - Norwegen: die erst Anfang August in Dienst gestellte norwegische Katamaran-Fähre "Sleipner" läuft im norwegischen Bomla-Fjord bei stürmischer See auf ein Riff und sinkt. Von den 88 Menschen an Bord sterben 16.

1. November 1999 - Griechenland: an der westgriechischen Küste bricht auf der Fähre "Superfast 3" auf dem Weg vom griechischen Patras zum italienischen Ancona auf einem Lastwagen ein Feuer aus, das schnell um sich greift. 14 Passagiere sterben.

8. Juli 1999 - Norwegen: im Maschinenraum der norwegischen Ostseefähre "Prinsesse Ragnhild" bricht auf dem Weg vom deutschen Kiel zum norwegischen Oslo Feuer aus. Von den 1,340 Personen an Bord stirbt eine Frau stirbt an einer Herzattacke.

Mai 1999 - Bangladesh, Fluß Mehgra: Fähre mit mindestens 300 Menschen an Bord sinkt; 70 Menschen sterben.

2. April 1998 - Nigeria: Untergang einer mit 300 Menschen besetzten Fähre vor der Küste; nur 20 können gerettet werden.

4. Mai 1997 - Thailand, Insel Phi Phi: die 85 meter lange und 25 meter breite Katamaran Fähre "King Cruiser" stieß mit 600 Passagieren an Bord auf dem Weg von Phuket zur Insel Phi Phi bei gutem Wetter und ruhiger See Island und sank innerhalb einer Stunde. Alle Bootsinsassen überlebten unverletzt.

5. März 1997 - Schweden: in den Schären vor Stockholm läuft die Fähre "Seawind" mit 135 Personen an Bord auf Grund. Die Passagiere werden von einer anderen Fähre aufgenommen. Niemand wird verletzt.

26. August 1996 - Großbritannien: Auf der Personenfähre "Trident 7" bricht rund 800 Meter östlich von St. Peter Port auf der Kanalinsel Guernsey Feuer aus. Bis auf eine 88jährige französische Passagierin bleiben alle Fahrgäste unverletzt.

18. Juni 1995 - Niederlande: Feuer im Maschinenraum der Fähre "Euromagique" vor dem niederländischen Hafen Vlissingen; alle 136 Passagiere und Besatzungsmitglieder bleiben unverletzt.

27. Mai 1995 - Finnland: kurz nach dem Verlassen des Hafens von Helsinki läuft das estnische Tragflächenboot "Laura" in dichtem Nebel auf Grund. Keine der 208 Personen an Bord wird verletzt.

28. September 1994 - Finnland: die 144 Meter lange estnische Ostseefähre "Estonia" mit fast 1000 Menschen an Bord sinkt, 852 verlieren ihr Leben. Untersuchungen ergeben zwar, daß die Bugklappe zu schwach gebaut und unsachgemäß montiert war. Zudem habe die Mannschaft falsch und zu spät reagiert. Die Gesamtumstände des schwersten Schiffsunglückes der europäischen Nachkriegsgeschichte sind aber nicht ganz aufgeklärt.

4. März 1994 - Finnland: die Fähre "Sally Albatross", mit 1,250 Menschen an Bord auf dem Wege vom finnischen Helsinki nach Tallin in Estland, läuft auf einen Felsen auf, schlägt Leck, und der Maschinenraum wird teilweise überflutet. Die 1, 100 Fahrgäste und 150 Besatzungsmitglieder werden von zwei Eisbrechern und einem Fährschiff aufgenommen, verletzt wird niemand.

24. Februar 1994 - Irland: eine irische Fähre sinkt auf halbem Weg zwischen der Hafenstadt Casteltownbere und der Insel Bere; 4 Menschen sterben.

1. Januar 1994 - Italien: die zwischen Marseille und Korsika verkehrende Fracht- und Passagierfähre "Monte Stello" läuft vor der italienischen Insel La Maddalena auf einen Felsen. Alle 61 Passagiere und 22 Besatzungsmitglieder können trotz heftigen Sturms gerettet werden.

19. Februar 1993 - Haiti: auf der Fahrt zur haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince sinkt die Fähre "Neptune" ; schätztungsweise mehr als 1,000 Menschen kommen ums Leben kommen. Die genaue Passagierzahl kennt niemand, da die Fähre überfüllt ist. An Bord befinden sich weder Schwimmwesten noch Rettungsboote.

19. Februar 1993 - Dänemark: schwerer Wellengang durchschlägt die Frontscheiben der schwedischen Tragflügelboot-Fähre "Cinderella II" auf der Überfahrt vom dänischen Hafen Kopenhagen zum schwedischen Hafen Malmö und Wasser dringt ein. Alle 269 Passagiere werden gerettet.

14. Januar 1993 - Deutschland, Ostsee: die polnische Fähre "Jan Heweliusz" kentert rund 27 Kilometer östlich der Insel Rügen in einem Orkan. 51 Personen ertrinken. Ein polnische Untersuchung stellt im Januar 1999 fest, daß die Fähre nicht seetauglich war.

16. April 1991 - Griechenland: Auf der griechischen Fähre "Rhodos" bricht auf der Fahrt vom Athener Hafen zur Insel Rhodos im Maschinenraum ein Feuer aus. Die 641 Passagiere und ein Teil der 99 Besatzungsmitglieder werden von anderen Schiffen aufgenommen.

14. April 1991 - Dänemark, Ostsee: bei dichtem Nebel stößt die dänische Auto- und Eisenbahnfähre "Dronning Margreta" mit einem finnischen Frachter zusammen und schlägt Leck. Eine an Bord beschäftigte Dänin kommt ums Leben, die rund 30 Passagiere werden gerettet.

10. April 1991 - Italien: im dichten Nebel stößt die italienische Fähre "Moby Prince" vor der Hafenstadt Livorno mit dem Öltanker "Agip Abruzzo" zusammen und beide Schiffe gehen nach einer Explosion in Flammen auf. 72 Passagiere und 67 Besatzungsmitglieder der Fähre kommen ums Leben, die 28 Seeleute des Tankers werden gerettet. 2,700 Tonnen Rohöl laufen aus.

29. April 1990 - Italien: die italienische Autofähre "Trapani Express" geht auf der Fahrt vom toskanischen Hafen Livorno nach Sizilien unter. Sechs Menschen kommen ums Leben, 39 Passagiere werden gerettet.

10. April 1990 - Großbritannien: im Maschinenraum der französischen Kanalfähre "Reine Mathilde" bricht auf dem Weg vom französischen Caen zum englischen Hafen Portsmouth Feuer aus. Zwei Personen kommen auf dem mit 600 Passagieren besetzten Schiff ums Leben .

9. April 1990 - Irland: auf dem Weg vom walisischen Hafen Milford nach Rosslare in Irland bricht auf dem vorderen Kabinendeck der britischen Fähre "Norrano" Feuer. Von den 297 Menschen an Bord werden 25 schwer verletzt, ein Passagier stirbt.

7. April 1990 - Norwegen: die dänische Fähre "Skandinavian Star" mit etwa 482 Menschen an Bord, davon 383 Passagiere, gerät auf dem Weg vom norwegischen Hafen Oslo zum dänischen Hafen Frederikshavn in Brand. 161 Menschen sterben.

5. März 1987 - Belgien: Die britische Kanalfähre "Herald of Free Enterprise" kentert vor dem belgischen Hafen Zeebrugge. 193 Passagiere kommen ums Leben.

20. Dezember 1987 - Philippinen, Tablas-Straße östlich der Insel Mindoro: Feuer nach der Kollision des philippinischen 630 Brutto-Register-Tonnen Tankers "Vector" mit der philippinischen Fähre "Dona Paz"; rund 4,000 Menschen sterben, nur 26 überleben.
Das 1963 gebaute, 93.1 meter lange und 13.6 meter breite, 2,125 Brutto-Register-Tonnen Fracht- und Fahrgastschiff Dona Paz verließ den Hafen von Tacloban in den Philippinen am 20. Dezember 1987 gegen 06.30 Uhr mit dem Ziel Manila. An Bord befanden sich neben der 58-köpfigen Besatzung eine unbekannte Anzahl von Fahrgästen. Die Zahl der registrierten Passagiere wurde mit 1,586 angegeben, aber die tatsäliche Anzahl dürfte bei ungefähr 4,400 gelegen haben.
Der Tanker "Vector" war mit einer 13-köpfigen Mannschaft am 19. Dezember gegen 08.00 Uhr in Limay auf den Bataan-Inseln ( nördlichste Inseln der Philippinen) mit dem Ziel Masbate ausgelaufen. Er war mit 1400 Tonnen Benzin, Dieselkraftstoff und Kerosin beladen. Beide Schiffe befanden sich am Abend des 20. Dezember auf nahezu entgegengesetzen Kursen in der Tablas-Straße östlich der Insel Mindoro.
Zwischen den Inseln Mindoro und Marinduque kollidierten beide Schiffe gegen 22.00 - 22.30 Uhr. Bei der Kollision traf die Vector auf der Backbordseite mittschiffs in Höhe des Maschinenraumes auf die Dona Paz. Mehrere Explosionen erfolgten und Sekunden danach brach auf der Vector ein Feuer aus, das sich schnell auf die Fähre und die Wasseroberfläche um die beiden Schiffe ausbreitete.

31. Januar 1953 - Irland: die Fähre "Princess Victoria" sank in stürmischer See auf dem Wege von Stranraer an der südwestlichen Küste von Schottland nach Larne in Nordirland; 130 Passagiere und Besatzungsmitglieder kamen ums Leben.


 







If you have any questions or comments, or if you would like to share
your experiences with us, we would be more than happy to hear from you.
CONTACT US