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Sprengstoffanschläge und Bombenattentate
in Deutschland 
27.
Juli 2000 - Deutschland, Düsseldorf:
Bombenanschlag an einem Vorortbahn; neun Menschen wurden verletzt und
das ungeborene Kind einer Schwangeren getötet. Rechtsradikale Motive
sind zu vermuten, aber, wie häufig in solchen Fällen in Deutschland
wurden der oder die Täter bislang (2004) nicht identifiziert.
07. Mai 2000 - Deutschland, Hamburg: ein Mann zündet eine
Handgranate in einer Discothek; Neun Menschen wurden verletzt.
28.
Juni 1999 - Deutschland, Merseburg (Sachsen-Anhalt): im Rahmen von
Auseinandersetzungen krimineller Banden im Rotlichtmilieu Sprengstoffanschlag
auf ein Lokal in Merseburg (Sachsen-Anhalt); 20 Menschen wurden zum
Teil schwer verletzt.
29. August 1992 - Deutschland, Hannover: Auf dem Altstadtfest
plaziert ein 22- jähriger Maschinenbaustudent einen Sprengsatz
in einem Papierkorb neben einem Bierstand. Bei der Explosion werden
20 Menschen teils schwer verletzt.
5. April 1986 - Deutschland, Berlin: Sprengstoffanschlag auf
die von US-Soldaten besuchte Berliner Diskothek "La Belle"
in der Friedenauer Hauptstrasse; drei Menschen wurden getötet und
mehr als 200 verletzt worden.
Die 39. Große Strafkammer des Landgerichtes Berlin verurteilte
im November 2001 die Deutsche Verena Chanaa, den Palästinenser
Yassir Chraidi und die Angeklagten Musbah Eter und Ali Chanaa zu Gefängsnisstrafen.
Das Gericht sprach ausserdem Libyen eine "erhebliche Mitverantwortung"
für das Attentat zu. Der Vorsitzende Richter Peter Marhofer sagte
bei der Urteilsverkündung, Mitarbeiter des libyschen Geheimdienstes
hätten den Anschlag "federführend" geplant.
07. März
1985 - Deutschland, Dortmund: Bei der Explosion einer von drei jungen
Männern in einem Kaufhaus plazierten eine Rohrbombe wurden acht
Menschen zum Teil schwerst verletzt.
26. November
1980 - Deutschland, München: am ersten Tag Oktoberfestes explodierte
gegen 22:30 Uhr am Haupteingang der Theresienwiese eine Splitterbombe
gefüllt mit 1,4kg TNT. Der mutmaßliche Attentäter Gundolf
Köhler, Mitglied der neonazistischen "Wehrsportgruppe Hoffmann"
wurde selbst getötet. Nach der Explosion liegen in einem Umkreis
von 30 Metern zerfetzte Körper, abgetrennte Gliedmaßen und
Leichen. 13 Menschen, darunter 5 Kinder und Jugendliche, kamen ums Leben
und 210 weitere erleiden teils schwerste Verletzungen.
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