[ Home ] [ Hazards & Disasters ] [ Human Events ]
[ Bombings ] OR [ Events in Germany ] OR [ Human Events ]


Sprengstoffanschläge und Bombenattentate
in Deutschland



Sprengstoffgesetz vom 10. September 2002


27. Juli 2000 - Deutschland, Düsseldorf: Bombenanschlag an einem Vorortbahn; neun Menschen wurden verletzt und das ungeborene Kind einer Schwangeren getötet. Rechtsradikale Motive sind zu vermuten, aber, wie häufig in solchen Fällen in Deutschland wurden der oder die Täter bislang (2004) nicht identifiziert.

07. Mai 2000 - Deutschland, Hamburg: ein Mann zündet eine Handgranate in einer Discothek; Neun Menschen wurden verletzt.

28. Juni 1999 - Deutschland, Merseburg (Sachsen-Anhalt): im Rahmen von Auseinandersetzungen krimineller Banden im Rotlichtmilieu Sprengstoffanschlag auf ein Lokal in Merseburg (Sachsen-Anhalt); 20 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.

29. August 1992 - Deutschland, Hannover: Auf dem Altst
adtfest plaziert ein 22- jähriger Maschinenbaustudent einen Sprengsatz in einem Papierkorb neben einem Bierstand. Bei der Explosion werden 20 Menschen teils schwer verletzt.

5. April 1986 - Deutschland, Berlin: Sprengstoffanschlag auf die von US-Soldaten besuchte Berliner Diskothek "La Belle" in der Friedenauer Hauptstrasse; drei Menschen wurden getötet und mehr als 200 verletzt worden.
Die 39. Große Strafkammer des Landgerichtes Berlin verurteilte im November 2001 die Deutsche Verena Chanaa, den Palästinenser Yassir Chraidi und die Angeklagten Musbah Eter und Ali Chanaa zu Gefängsnisstrafen. Das Gericht sprach ausserdem Libyen eine "erhebliche Mitverantwortung" für das Attentat zu. Der Vorsitzende Richter Peter Marhofer sagte bei der Urteilsverkündung, Mitarbeiter des libyschen Geheimdienstes hätten den Anschlag "federführend" geplant.

07. März 1985 - Deutschland, Dortmund: Bei der Explosion einer von drei jungen Männern in einem Kaufhaus plazierten eine Rohrbombe wurden acht Menschen zum Teil schwerst verletzt.

26. November 1980 - Deutschland, München: am ersten Tag Oktoberfestes explodierte gegen 22:30 Uhr am Haupteingang der Theresienwiese eine Splitterbombe gefüllt mit 1,4kg TNT. Der mutmaßliche Attentäter Gundolf Köhler, Mitglied der neonazistischen "Wehrsportgruppe Hoffmann" wurde selbst getötet. Nach der Explosion liegen in einem Umkreis von 30 Metern zerfetzte Körper, abgetrennte Gliedmaßen und Leichen. 13 Menschen, darunter 5 Kinder und Jugendliche, kamen ums Leben und 210 weitere erleiden teils schwerste Verletzungen.




If you have any questions or comments, or if you would like to share
your experiences with us, we would be more than happy to hear from you.
CONTACT US