[ Hazards & Disasters ] [ Events by Regions ] [ Disaster Austria ]

 

Katastrophen in Österreich

25. Januar 1348 Villach: "Villacher Beben" das bis dato stärkste Erdbeben in Österreich. In der damaligen Handelsstadt Villach, die völlig zerstört wurde, kamen etwa 5000 Einwohner um ihr Leben. Im gesamten Schadensgebiet gab es an die 40,000 Tote! Als Folge des Bebens stürzte die Südwand des Dobratsch ab. Felsmaterial in der Größenordnung von einer Milliarde Kubikmeter verschüttete mehrere Weiler sowie das Flussbett der Gail.

15. September 1590 Wien: Das sogenannte "Neulengbacher Beben" für Wien das bisher stärkste Erdbeben. Neben vielen Gebäudeschäden waren auch hier mehrere Todesopfer zu beklagen.

Dezember 1678 Wien, Leopoldstadt: Erste Pesttote

9. Januar 1679 Wien: Pest Infektionsordnung mit einleitenden christlichen Ermahnungen und der Wiederholung der lange bekannten Bestimmungen über Schmutz und Unsauberkeit, wozu z.B. die Androhung strenger Bestrafung desjenigen gehört, der "todtes Vieh, als Hund, Katzen, Hüner", aber auch Blut, Knochen oder Eingeweide auf die Straße wirft, die üblichen seuchenpolizeilichen Maßnahmen. Jeder Fall einer Pesterkrankung solle sofort gemeldet werden. Der Erkrankte müsse in ein Pestspital gebracht werden und alle, die im gleichen Haus mit dem Erkrankten leben, müssen zur Beobachtung in ein "Kontumazhaus". Das Haus, in dem die Erkrankung gemeldet wurde, soll an der Eingangstür mit einem weißen Kreuz gezeichnet und vierzig Tage lang verschlossen werden. Bevor die Häuser wieder bezogen werden, sollen sie gesäubert, geräuchert und geweißt werden. Kleider und Gegenstände, die der Erkrankte benutzt hatte, werden ins Lazarett gebracht und entweder gereinigt oder verbrannt. Darüber hinaus galt ein strenges Einreiseverbot für Personen aus infizierten Gegenden; einreisen durfte nur, wer bereit war, sich einer vierzigtägigen Quarantäne zu unterziehen, oder wer durch das Vorzeigen eines Gesundheitspasses nachweisen konnte, daß er aus einer nicht infizierten Gegend kam. Um die Ausbreitung der Krankheit in der Stadt zu verhindern, sollten Trinkstuben und Schulen geschlossen, Kirchweihen, Jahrmärkte und andere öffentliche Veranstaltungen eingestellt werden, weil, wie es in der Begründung hieß, "vil Leut zusammen kommen, und leichtlich einer dem andern was anhäncken kann".

1678-1679 Österreich: die Pest hatte im Jahre 1678 in Ungarn gewütet und man ergriff daher Maßnahmen in der Stadt Wien, die allerdings wenig halfen. Die Zahl der Toten wird von den Zeitgenossen zwar stark übertrieben, - bis zu 122.800 Menschen sollen gestorben sein - doch auch neuere Schätzungen belaufen sich auf etwa 50.000 Tote, etwa ein Drittel der Bevölkerung Wiens. Die Pestwelle im September 1679 ist unvorstellbar schrecklich. Wer es sich leisten kann - allen voran der Hof - verlässt Wien. Die Ärzte und das sonstige Krankenpersonal kann nur mit Gewalt in Wien festgehalten werden, selbst die Aushebung von großen Pestgruben - an Einzelbestattung war lange schon nicht mehr zu denken - ist fast nicht mehr zu organisieren, die bürgerliche Ordnung der Stadt zerbricht fast völlig.
Umso mehr blüht die Kirche auf, die aus der Angst der Bürger vor dem Tod großes Kapital schlägt. Gebet, Messen und Wallfahrt sollen die Pest bekämpfen und so mancher gelobt die Errichtung einer Pestsäule oder einer Kapelle um dem Grauen zu entrinnen.
Die Seuche fordert Todesopfer nicht nur in den Ballungszentren, wie zum Beispiel in Wien, sondern auch im ganzen Land.

17. April 1711 Wien: Kaiser Joseph I stirbt an Pocken

1712-1713 Wien: weitere Pestwelle. Im Dezember 1712 wird in Wien in der Rossau eine schwangere Frau ins Spital eingeliefert, die kurz darauf an der Pest stirbt. Trotz ergriffenen Vorsichtsmaßregeln, die allerdings durch den Konflikt zwischen Consilium sanitatis der Stadt und der medizinischen Fakultät der Universität erschwert sind, greift die Seuche rasch um sich. und erreicht vom Juli bis September 1713 ihren Höhepunkt. Als die Seuche im Februar 1714 erlischt, hat sie in Wien etwa 8000 Todesopfer gefordert.

8. Dezember 1881 Wien: Ringtheaterbrand, 448 Tote

7. Juni 1912 Wien: Explosion in dem Pulvermagazin des K. u. K. Militär in der Wiener Neustadt zwischen der Südbahn und der Kaiser Franz Josephs - Kaserne. Das Objekt 48, wie die Baracke genannt wurde, wurde vollständig zerstört. Durch den Explosionsdruck wurden auch weiter entfernt liegende Gebäude beschädigt, z. B.: die Hangars am Flugfeld, die Lokomotivfabrik und die Daimler - Werke. Insgesamt starben 7 Menschen und es gab 100 Verletzte.

28. Juni 1914 Sarajewo-Wien: der Thronfolger, Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin, Sophie Gräfin Chotek, werden durch Revolverschüsse des bosnischen Studenten Gavrilo Princip, einem Mitglied der serbischen Geheimorganisation "Schwarze Hand", ermordet. Auslöser für den 1. Weltkrieg

1914 - 1918 I. Weltkrieg
auf Österreichischer Seite: 1,016,000 Gefallene; 518;000 Verwundete; 1,943,000 Kriegsgefangene; International: 10,000,000 Tote, 20,000,000 Verletzte, 6,000,000 Kriegsgefangene

10. Juli 1917 Wien
: Ein Wirbelsturm kommt aus der Richtung zwischen Dreistetten und Hohe Wand auf Wiener Neustadt zu. Die Ausmaße sollen im Durchmesser 1 km und die Höhe 3-4 km betragen haben. Er fegt über das Flugfeld, verheerte die Josefstadt, die äußere Wiener Str., den Friedhof und die Lokomotivfabrik und löst sich dann schließlich in der Gegend von Lichtenwörth auf. Folgen: 32 Tote, 228 Verletzte und beträchtlicher Sachschaden.

15. Juli 1927 Wien:
Kurz nach Arbeitsbeginn legen die Arbeiter in Wien ihre Arbeit nieder, wegen dem Urteil im Schattendorfer Prozeß. (Zusammenstoß zwischen dem Republikanischen Schutzbund und der Frontkämpfervereinigung in Schattendorf , Burgenland, zwei Tote und 11 Verletzte. Freispruch der Angeklagten wegen Notwehr). Die Demonstranten sammeln sich um den Justizpalast. Sie dringen ein und zünden Akten und Möbel an. Die eintreffende Feuerwehr wird am Löschen gehindert. Der Abbrand des Justizpalastes ist verheerend, weil kostbares Aktengut aus Monarchie und große Teile des Grundbuches verbrannt werden.
Sozialdemokratische Führer, z.B. Karl Seitz, versuchen vergeblich die Massen zu beruhigen. Die Wiener Polizei läßt dann mit dem Einverständnis des Innenministers Karl Hartleb auf die Demonstranten schießen. Bilanz: 89 Tote, 600 Schwerverletzte und ca. 1000 Leichtverletzte.

8. Oktober 1927 Wiener Becken, Schwadorf: abendliches Erdbeben verursacht schwere Gebäudeschäden. Zitat zum Schadensausmaß : "sämtliche Häuser beschädigt, Schulen, Pfarrhof, Haus Nr.32/33 (Gendarmerie), Kindergarten, Gemeindegasthaus und 10 weitere Gebäude teilweise irreparabel baufällig; beide Schornsteine und der Wasserturm der Baumwollspinnfabrik müssen abgetragen werden".
Auch Nachbarorte, wie Enzersdorf a.d. Fischa, waren betroffen (Zitat): "oberes Ortsende, Richtung Schwadorf, ist ein Trümmerhaufen. Schornsteine, Dächer, ganze Häuser müssen abgetragen werden, jedes Haus zeigt deutliche Spuren des heftigen Erdbebens, sogar massive Neubauten weisen Sprünge an Decken und Wänden auf".

11. Februar 1929 Donau: zwischen Deutsch-Altenburg und Preßburg ist die Donau auf einer Länge von 40 km zugefroren. Es kommt zum Eisstoß. Die Temperaturen erreichten bis zu -29° Celsius. Auch der Inn ist zugefroren.

25. Oktober 1929 New York: Beginn des weltenweiten Börsenkrachs. Am 25. ist der sogenannte "Schwarze Freitag" an den amerik. Börsen. Der Höhepunkt ("Weltwirtschaftskrise") ist am 29. Oktober.
In Österreich sind im Dezember 1929 193,000 arbeitslos, im Mai 1930 werden es 285,000, im Dezember 1931 302,000 und im Dezember 1932 sogar 450 000 Arbeitslose. Der Höhepunkt in Österreich ist in den Wintermonaten 32/33.

25. Juni - 3. Juli 1930 Österreich: Heuschreckenschwärme verheeren große Teile des Landes, teilweise ist sogar der Eisenbahnverkehr gestört.

12. Juni 1933 Österreich: Serie von nationalsozialistischen Sprengstoffanschlägen, u. a. kommt es zu einem spektakulären Anschlag auf das Geschäft eines Juweliers in Wien mit 2 Toten und 8 Schwerverletzten

17. September 1937 Wien: Ein Feuer vernichtet die Rotunde im Prater. Dieses 84 Meter hohe Gebäude wurde für die Weltausstellung im Jahre 1873 gebaut worden und galt als eines der Wahrzeichen Wiens.

8. Oktober 1938 Wien: etwa 100 Angehörige der Hitler Jugend dringen in das erzbischöfliche Palais ein und verwüsten es. Die Geistlichkeit wird bedroht, ca. 1200 Fensterscheiben werden eingeschlagen. Auch das Dompfarramt wird angegriffen, dabei wird der Domkurat aus dem Fenster geworfen; er überlebt schwerverletzt; die alarmierte Polizei trifft erst nach 40 Minuten ein.

9. November 1938 Österreich: in der "Reichskristallnacht" kommt es zu Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung, die jüdischen Synagogen werden angezündet, Geschäfte und Wohnhäuser geplündert. Der Anlaß war eine Hetzrede von Joseph Goebbels, nachdem der Botschaftssekretär, auf den ein jüdischer Jugendlicher ein Attentat verübt hatte, in Paris seinen Verletzungen erlegen ist. Weder die Polizei noch die Feuerwehr greifen ein, es sei denn wirtschaftliche Interessen des 3. Reiches sind betroffen. In Wien sind 27 Tote zu beklagen, 42 Synagogen werden verbrannt. Nur der Stadttempel bleibt verschont, da er in dicht verbauten Wohngebiet steht. 6,500 Juden werden verhaftet, von denen sofort 50% nach Dachau transportiert werden.

1939 - 1945 2. Weltkrieg: 30,000,000 bis 55,000,000 Tote

Dezember 1950 Alpenraum: Wochenlange, extrem starke Schneefälle führen zur schlimmsten Schneekatastrophe seit über 100 Jahren. Bei den zahlreichen Lawinenabgängen kommen allein in Österreich fast 350 Menschen ums Leben. Die Tiroler Hauptstadt Innsbruck ist eine Zeitlang nur noch über einen einzigen Notpass zu erreichen. Ebenfalls unpassierbar ist der Brennerpass nach Italien. In den italienischen Alpen müssen die Menschen über eine Woche ohne Strom auskommen. Zahlreiche Bergdörfer sind wochenlang vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten. Behelfsmäßig wird die Bevölkerung - es sind etwa 45.000 Menschen in rund 30 Städten und Dörfern - von den amerikanischen, französischen und britischen Luftstreitkräften per Hubschrauber mit dem Lebensnotwendigsten versorgt. Besonders dramatisch wird die Lage im Januar durch einen plötzlichen Temperaturanstieg. In der Schweiz sind die Kantone Wallis, Graubünden, Uri und Glarus am schwersten betroffen. Ganze Dörfer werden unter den Schneemassen begraben.

26. September 1951 Steiermark, Bahnhof Langenwang: Zusammenstoß zwischen einem Express- und einem Güterzug; 22 Tote

Juli 1954 Donau: durch intensive Regenfälle kommt es zu Hochwasser im Oberlauf der Donau; größte gemessene Tiefe: 7,9m

14 - 16. Juli 1959 Salzkammergut: Hochwasser, innerhalb von 24 Stunden bis zu 100 Liter Wasser pro m²

1959 Wien: Hochwasser, wolkenbruchartige Regenfällen dauerten bis zu 5 Std. an, 300 Einsätze der Feuerwehr in Wien, Brücken wurden weggeschwemmt, 8 Tote, Schaden in Millionenhöhe

26. März 1960 Niederösterreich, zwischen Aderklaa und Deutsch-Wagram:
Explosion mit 6 Toten

Ende Juni/Anfang Juli 1960 Österreich: Schwere Hagelschäden, Gesamtschaden: 170 Mio. Schilling

2. August 1960 Wien: Schwerstes Unglück seit Bestehen der Wiener Straßenbahn; Zug entgleist wegen zu hoher Geschwindigkeit und alkoholisiertem Fahrer; 19 Tote und 32 Schwerverletzte,

26. September 1960: Die Vickers Viscount "Joseph Haydn" der AUA stürzt bei Krukowa in der Nähe von Moskau ab; 30 Tote, 1 Besatzungsmitglied und 6 Passagiere überleben
Ende Januar/Anfang Februar 1963 Österreich: Katastrophenwinter, Verkehr vielfach eingeschränkt, Eisstoß auf der Donau, Temperaturen bis -28°Celsius

29. Februar 1964 südöstlich von Innsbruck: eine Bristol-Britannia-Maschine stürzt in den Gipfel des Glungezer in 2,700 Meter Höhe; 83 Menschen sterben

26. August 1964 Graz: Zusammenstoß eines Tankwagens mit einer Straßenbahn in Graz, 13,700 Liter Benzin und ein Bürogebäude gehen in Flammen auf; 3 Menschen werden schwer und 10 weitere leicht verletzt

27. Oktober 1964 Österreich und Wien: Erdbeben besonders in Wien und entlang der Thermenlinie spürbar, Nachbeben am 29. Oktober in Wien und der Steiermark; nur Sachschaden

14. Juni 1965 Donau: Überschwemmungen - Wasserstand bis zu 8 Meter

12. Juni 1966 Österreich: Schwere Unwetter, sintflutartige Regenfälle und heftiger Hagelschlag, in Zell am See 6 Tote

23. Februar 1967 Österreich: Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 100 und 150km/h, zahlreiche Verletzte, in Salzburg werden 60 Häuser abgedeckt

25. Juni 1967 Südtirol, Vallonapaß im Gebiet des Sextentales: Tretminenexplosion, 4 Menschen sterben

1. November 1967 Lavanttal, St. Stefan: Grubenunglück fordert 5 Tote, Sachschaden: 60 Mio. Schilling

12. Januar 1968 Österreich: Schneestürme mit Spitzen bis zu 100 km/h und bis zu -26°Celsius

7. März 1968 Oberösterreich, bei Marchtenk: wegen einem Schaden an dem Drehgestell des Schlafwagens entgleiste der Zug; 4 Menschen starben und 11 wurden verletzt
26. August 1969 Wien: ein Anschlag mit einer Benzinflasche in der kanadischen Botschaft eine Brandkatastrophe aus; der Sachschaden beträgt 16 Millionen Schilling und 2 Menschen sterben

Anfang November 1969 Donau: Durch Niedrigwasser von weniger als 1,1m kommt die Schifffahrt kommt zum erliegen

Anfang Januar 1970 Nordösterreich: eine Grippewelle fordert 34 Tote

15. April 1970 Wien, Westbahnhof: Zugunglück - der Expresszug Wien - Basel entgleist - 2 Menschen sterben (ein Fahrgast und ein ÖBB-Bediensteter) und drei weitere werden verletzt

21. Mai 1970 Flughafen Innsbruck: ein Flugzeug der Viennair stürzt kurz vor der Landung in den Inn, 7 Menschen sterben

7 - 9. August 1970 Österreich: Schwere Unwetter, Hochwasserschäden 400 - 450 Mio. Schilling

1. Mai 1971 Kärnten, Grenzbahnhof Fürnitz bei Villach: Eisenbahnunglück, ein Fahrdienstleiter hatte eine abgestellte Güterzugsgarnitur übersehen, auf die der Italienexpress auffuhr, 8 Tote und 28 Verletzte

17. Mai 1971 Piestingtal: Großbrand in der Papierfabrik Ortmann; 5 Feuerwehrmänner sterben während des Einsatzes

28. September 1973 Marchegg: erster Terroranschlag von Palästinensern in Österreich, im Bahnhof Marchegg werden aus einem Zug mit jüdischen Emigranten aus der Sowjetunion vier Geiseln (3 Juden und 1 österreichischer Zollbeamter) entführt und zum Flughafen Wien-Schwechat gebracht; nach Zusicherung der Bundesregierung zur Auflösung des Transitlagers in Schönau werden die Terroristen am 29. September ausgeflogen

17. Januar 1976 Oberösterreich: Orkan mit Böen bis zu 130 km/h, großer Sachschaden

15/16. Mai 1975 bei Gmünd: in der Nacht stürzt beim Bau der Tauernautobahn das stählerne Vorbaugerüst rund 50m in die Hochwasser führende Lieser; 10 Arbeiter sterben, 1 weiterer wird schwer verletzt

28. Juni - 2. Juli 1975 Oberösterreich: Unwetter und länger anhaltende sintflutartige Regenfälle führen zu Überschwemmungen und erheblichen Sachschäden; 13 Menschen sterben

22. Oktober 1975 Niederösterreich, zwischen Göllersdorf und Sierndorf: Zusammenstoß zwischen einem Schülerbus und einem Zug; 7 Menschen kommen ums Leben, weitere 37 werden verletzt.

21. Dezember 1975 Wien: Terroranschlag auf die OPEC (= Organisation der erdölexportierenden Länder) Konferenz; 5 Terroristen bringen 11 versammelte OPEC-Minister in ihre Gewalt, 3 Menschen (ein Kriminalbeamter, ein irakischer OPEC-Beamter und ein lybischer OPEC-Delegierter) werden getötet, 3 weitere Personen schwer verletzt - unter ihnen der Terrorist Klein; die Forderungen von der Bundesregierung (Freilassung der Geiseln), dann die der Geiselnehmer werden erfüllt ? am 22 verlassen sie Österreich mit einem Flugzeug der AUA mit 33 Geiseln an Bord

2 - 5. Januar 1976 Wien, Wiener Neustadt und Baden: Sturmböen bis zu 150 km/h, Behinderung der Eisenbahn und des Verkehrs; im Alpenvorland, im Wald- und Mühlviertel werden ca. 1,000,000 Festmeter Holz umgeworfen; 300 Mio. Schilling Schaden, Gebäudeschäden 750 Mio. Schilling

6. Mai 1976 Norditalien/Österreich: Erdbeben mit Zentrum in Friaul ist in ganz Österreich spürbar, aber ohne nennenswerte Schäden, in Friaul hingegen katastrophale Verwüstungen

1. August 1976 Wien: die 1872-1876 erstmals erbaute Reichsbrücke, Europas drittgrößte Kettenbrücke (243,5m lang und rund 8,965t Stahl) stürzt ein; 1 Toter, Donau-schifffahrt muss unterbrochen werden

19. Juni 1977 Wien: Ein Brand geratener defekter Großtankwagen eines aus Ungarn kommenden Güterzuges löst im südlichen Stadtgebiet einen Grossbrand aus; Bahnkörper steht in einer Länge von 10km in Flammen, ausgelaufenes Benzol brennt in den Kanälen und erzeugt hochexplosive Gase; etwa 250 Feuerwehrmänner und 50 Einsatzfahrzeuge sind 9 Stunden im Einsatz

18. Juli 1978 Süden Österreichs: Schwere Unwetter, bis zu 80% der Feld- und Weinkulturen werden durch Hagelschlag vernichtet; 300 Mio. Schilling Schaden
7. Februar 1979 Wien, Mariahilfer Strasse: das Kaufhaus Gerngroß wird durch Feuer vernichtet; 800 Feuerwehrmänner mit 30 Fahrzeugen sind im Einsatz (Kaufhaus wird am 29. März 1980 wieder eröffnet)

1979 Wien, Hotel Augarten: größte Brandkatastrophe seit dem Ringtheaterbrand; 26 Tote und 17 Verletzte.

13. Oktober 1980 Südösterreich: Hochwasser, 1 Mill. Schilling Schaden

1. Mai 1981 Wien: Mordanschlag, der Wiener Stadtrat für Energie und Verkehr Heinz Nittel wird vor seinem Haus erschossen( es ist der erste Mord an einem Politiker in der 2. Republik)

17. August 1981 Wien, Südbahnhof: Zugunglück - Pendlerzug fährt auf einen Prellbock; 3 Menschen sterben, 140 werden verletzt.

27. August 1981 Wels: Zugunglück - Frontalzusammenstoß zweier Züge in Wels; 1 Passagier stirbt, 165 Menschen werden verletzt.

31. Januar 1982 Tennengebirge: Lawinenunglück, von einer 18-köpfigen Schülergruppe werden 13 tot geborgen

8. Juni 1982 Leobersdorf: Zugunglück - Eilzug von Graz nach Wien gegen den Schlusswagen des "Romulus"-Expreß: 4 Tote, 45 Verletzte.

15. - 29. November 1983 Donau: tiefster Wasserstand seit 100 Jahren: bei 0,7m muss dieSchiffsfahrt eingestellt werden

8 - 10. Februar 1984 Österreich: Schneefälle und orkanartige Stürme, die bis zu 140km/h erreichen, sorgen für chaotische Bedingungen; in Tirol gehen 30 bis zu 100 m breite Lawinen ab; 20 Wintersportorte sind von der Umwelt abgeschnitten und müssen von Hubschraubern versorgt werden; 14 Menschen sterben
20. Juni 1984 Wien: Anschlag auf die türkische Botschaft in Wien mittels einer Autobombe, der Attaché stirbt und einige Passanten werden verletzt

6/7. Januar 1985 Österreich: Kältewelle mit bis zu -30°Celsius (= kälteste Nacht seit 1929), Neusiedlersee hat eine 20cm dicke Eisschicht, die Donau ist bei Linz zugefroren, Schiffsverkehr wird eingestellt, Wasserstand der Donau bei der Reichsbrücke: 0,5; 20 Menschen sterben

6 - 9. August 1985 Tirol: die schwersten Unwetter seit 1954, die Donau tritt aus den Ufern und Teile der Westbahnstrecke müssen gesperrt werden; mehr als 10 Menschen sterben

27. Dezember 1985 Flughafen Wien-Schwechat: fast wie zur gleichen Zeit wie am Flughafen in Rom erfolgt auf dem Flughafen durch 3 schwerbewaffnete Terroristen ein Anschlag auf den Abfertigungsschalter der israelischen Fluglinie El Al; 4 Menschen sterben und mehr als 30 werden verletzt, bei der anschließenden Verfolgungsjagd wird einer der Terroristen getötet, die beiden anderen schwer verletzt und in späterer Folge zu lebenslanger Haft verurteilt

26. April - 7. Mai 1986 Ukraine, Tschernobyl: Atomreaktorunfall, um das bis zu 45-fach erhöhte Radioaktivität, eine Gesundheitsgefahr wird von den Behörden zunächst verneint, am 5. Mai wird jedoch der Verkauf von Freilandgemüse eingeschränkt, Kinderspielplätze gesperrt und es wird auf die Gefahr von "Bodenkontakt" hingewiesen

19. Mai 1987 Amstetten: Zugunglück - Personenzug fährt mit hoher Geschwindigkeit auf einen ÖBB-Kranwagen auf; 3 Menschen sterben, 10 weitere werden verletzt

18. September 1987 Oberösterreich, Lambach: Zugunglück auf der Westbahn; durch falsche Freigabe eines Eilzuges in Richtung Salzburg, stößt dieser mit einem anderen Schnellzug zusammen; 4 Tote und etwa 100 Verletzte

29. August 1988 Vorarlberg, Bahnhof Wolfurt: Zugunglück - Zusammenstoss des Expresszuges "Pfänder" mit einem Eilzug; 5 Menschen kommen ums Leben, 46 weitere werden zum Teil schwer verletzt.

30. August 1989 Vorarlberg, südlich von Bregenz: Zugunglück - der Expresszug "Montfort" und der Eurocity "Bavaria" prallen zusammen. 1 Passagier stirbt, 16 Personen werden teilweise schwer, mehrere weitere leicht verletzt.

11. September 1989 Niederösterreich, Bezirk Neunkirchen: Zugunglück - auf einer eingleisigen Strecke stoßen ein Schienenbus und ein Regionalzug zusammen; 2 Menschen sterben, 13 weitere werden zum Teil schwer verletzt

1. März 1990 Mittel- und Ost Österreich: Orkan mit Spitzengeschwindigkeiten von 160 km/h verursacht Schäden in Milliardenhöhe; wichtige Verkehrsverbindungen sind blockiert und die Energieversorgung zeitweise unterbrochen

23. Juni 1990 Steiermark, bei Kindberg: Zugunglück - ein Güter- und ein Regionalzug prallen zusammen: Ein Toter, zehn Verletzte.

26. Mai 1991 Thailand, nahe Bangkog: die Lauda Air Boeing 767-300 "Mozart" stürzt kurz nach dem Start ab; alle 223 Passagiere und 10 Besatzungsmitglieder an Bord der Maschine sterben.

9. November 1991 Wien, nahe der Haltestelle Süßenbrunn: Zugunglück - drei Schnellbahngarnituren werden in einen Unfall verwickelt, 4 Menschen sterben, 30 weitere zum Teil schwer verletzt

3. Juni 1992 zwischen Neunkirchen und Puchberg am Schneeberg: Zugunglück - Zusammenstoß zwischen einem Personen- und einem Güterzug; 2 Tote und 28 Verletzte

18. August 1992 zwischen Neunkirchen und Puchberg am Schneeberg, bei Grünbach: Zugunglück - erneuter Zusammenstoss: 5 Tote und zahlreiche Schwerverletzte

26. November 1992 Wien: Brand der Wiener Hofburg

13. Februar 1993 Melk, Bahnhof: Zugunglück - Frontalzusammenstoß eines Güterzuges mit einem Eilzug; 3 Tote, 20 Verletzte

18. Februar 1993 Wien-Penzing: Zugunglück - Frontalzusammenstoss eines Regionalzuges mit einer Schnellbahn; 3 Menschen sterben, rund 30 weitere werden verletzt.

3 - 6. Dezember 1993 Beginn des Briefbombenterrors, die Opferbilanz nach drei Jahren Bombenterror: 4 Tote, 15 Verletzte, am 24. August 1994 explodiert eine vor der zweisprachigen Schule in Klagenfurt deponierte Rohrbombe in den Händen dreier Polizisten, die 2. und 3. Rohrbomben detonieren in Oberwart (vier Tote) und Stinatz, am 1.10.97 wird dann der Bombenbastler verhaftet und zu lebenslanger Haft verurteilt

11. August 1995 Braz: Zugunglück auf der Arlbergbahn, ein Schnellzug entgleist auf einer Mure, eine Brücke wird zerstört und ein Teil des Zuges stürzt in eine Schlucht; 3 Menschen sterben und 17 werden schwerverletzt.

15. September 1995 Burgenland, zwischen den Bahnhöfen Müllendorf und Neufeld an der Leitha: Zugunglück - auf der Raab-Ödenburgerbahn Zusammenstoß zwischen einem Schnell- und einem Güterzug, 3 Tote, 20 Verletzte

6. Dezember 1995 Bundesland Salzburg, bei St. Gilgen: ein Doppeldeckerbus aus München wird von einem Auto gerammt und stürzt in den Wolfgangsee. 10 Menschen sterben.

13. Juni 1996 Stadt Salzburg: Zugunglück - Regionalzug erfasst bei eine Gruppe von Gleisarbeitern, 2 Tote

28. August 1996 Linz, Hauptbahnhof: Zugunglück - Zusammenstoß eines Eilzuges mit einer Verschubgarnitur, etwa 50 Menschen werden verletzt

24. Juni 1997 Oberösterreich, bei Perg, Bahnhof Arbing: Zugunglück - Frontalzusammenstoss zweier Regionalzüge, mindestens 94 Menschen werden verletzt.

29. August 1997 Burgenland, Rohrbach: Zugunglück - Zusammenstoss zweier Regionalzüge auf einer eingleisigen Strecke; 1 Mensch stirbt, 10 Personen werden schwer und 32 leicht verletzt.

22. April 1998 Wien: Straßenbahnunglück aufgrund zu hoher Geschwindigkeit und eines vergessenen Weichenumstellens; 1 Toter und 37 Verletzte

17. Juli 1998 Lassing: Grubenunglück, zuerst wird ein Mann verschüttet, dieser kann nach Tagen und dramatischen Rettungsversuchen lebend geborgen werden. Doch kurz vor der Bergung betreten noch 10 Rettungskumpels das Bergwerk, um selbst den Eingeschlossenen zu befreien. Sie werden von Geröllmassen eingeschlossen und sterben.

Januar 1999 Südösterreich, Gemeinde Deutschlandsberg (in der Nähe von Graz): Busunfall, der Bus war ins Schleudern geraten und schließlich über eine Böschung gestürzt. 18 Menschen, überwiegend Schüler aus dem benachbarten Ungarn, sterben und 32 weitere werden verletzt

23. Februar 1999 Galtür: zwei Schneelawinen töteten 39 Menschen in einer als lawinensicher ausgewiesenen Zone

29. Mai 1999 Tauerntunnel: Ein Sattelschlepper kann an einer Baustellenampel im Tunnel nicht rechtzeitig bremsen und schiebt ein Auto auf einen davor wartenden LKW. Der mit Lackfässern beladene Laster fängt Feuer und explodiert. In Sekundenschnelle greifen die Flammen auf weitere 24 Fahrzeuge über. Die Feuerwand breitet sich aus, die Tunnelröhre wird zum Glutofen. Wie ein Kamin pustet der Tunnel ätzenden Ruß in die Bergidylle. Erst nach 16 Stunden ist das Feuer unter Kontrolle. 12 Menschen sterben.

3. September 1999 Bezirk St. Pölten, bei Obergrafendorf: Zugunglück - ein mit wenigen Personen besetzter Triebwagen der Schmalspurstrecke "Manker Bahn" entgleist, 6 Menschen werden zum Teil schwer verletzt

21. August 2000 Melk: Busunglück auf den zweispurigen Gegenverkehrsbereich einer Baustelle zwischen Pöchlarn und Ybbs. Der Anhänger eines LKWs brach vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit aus, kippte um und schlitzte die obere Hälfte eines Busses auf. 8 junge Menschen starben.

21. August 2000 Traun bei Linz: Zugunglück - Zusammenstoß von zwei Personenzügen; 48 Menschen werden verletzt.

11. November 2000 Salzburg, Kaprun: Eine Standseilbahn, die in einen zum Kitzsteinhorn führenden 3 km langen Tunnel einfährt, gerät in Brand. 155 Menschen sterben in Flammen und Rauch, nur einigen wenigen gelingt die rettende Flucht abwärts.

14. Juli 2001 Purkersdorf-Gablitz, nähe Wien: Zugunglück - Frontalzusammenstoss von 2 Regionalzügen bei einer Geschwindigkeit von ca. 40km/h. 3 Personen werden schwer verletzt, ca. 20 leicht verletzt und insgesamt 60 werden durch die nahezu 200 eingetroffenen Rettungskräfte gesichtet

26. Februar 2002 Wampersdorf: ca. 30 Kilometer südlich von Wien prallen ein LKW Reisezug und ein Güterzug zusammen; 7 Menschen sterben, 15 weitere werden verletzt. Fast alle Opfer sind ungarische Fernfahrer die auf dem LKW Reisezug mitfuhren.







If you have any questions or comments, or if you would like to share
your experiences with us, we would be more than happy to hear from you.
CONTACT US