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Hazards & Disasters ]
Katastrophen in Österreich 25. Januar 1348 Villach: "Villacher Beben" das bis dato stärkste Erdbeben in Österreich. In der damaligen Handelsstadt Villach, die völlig zerstört wurde, kamen etwa 5000 Einwohner um ihr Leben. Im gesamten Schadensgebiet gab es an die 40,000 Tote! Als Folge des Bebens stürzte die Südwand des Dobratsch ab. Felsmaterial in der Größenordnung von einer Milliarde Kubikmeter verschüttete mehrere Weiler sowie das Flussbett der Gail. 15. September 1590 Wien: Das sogenannte "Neulengbacher Beben" für Wien das bisher stärkste Erdbeben. Neben vielen Gebäudeschäden waren auch hier mehrere Todesopfer zu beklagen. Dezember 1678 Wien, Leopoldstadt: Erste Pesttote 9. Januar 1679 Wien: Pest Infektionsordnung mit einleitenden christlichen Ermahnungen und der Wiederholung der lange bekannten Bestimmungen über Schmutz und Unsauberkeit, wozu z.B. die Androhung strenger Bestrafung desjenigen gehört, der "todtes Vieh, als Hund, Katzen, Hüner", aber auch Blut, Knochen oder Eingeweide auf die Straße wirft, die üblichen seuchenpolizeilichen Maßnahmen. Jeder Fall einer Pesterkrankung solle sofort gemeldet werden. Der Erkrankte müsse in ein Pestspital gebracht werden und alle, die im gleichen Haus mit dem Erkrankten leben, müssen zur Beobachtung in ein "Kontumazhaus". Das Haus, in dem die Erkrankung gemeldet wurde, soll an der Eingangstür mit einem weißen Kreuz gezeichnet und vierzig Tage lang verschlossen werden. Bevor die Häuser wieder bezogen werden, sollen sie gesäubert, geräuchert und geweißt werden. Kleider und Gegenstände, die der Erkrankte benutzt hatte, werden ins Lazarett gebracht und entweder gereinigt oder verbrannt. Darüber hinaus galt ein strenges Einreiseverbot für Personen aus infizierten Gegenden; einreisen durfte nur, wer bereit war, sich einer vierzigtägigen Quarantäne zu unterziehen, oder wer durch das Vorzeigen eines Gesundheitspasses nachweisen konnte, daß er aus einer nicht infizierten Gegend kam. Um die Ausbreitung der Krankheit in der Stadt zu verhindern, sollten Trinkstuben und Schulen geschlossen, Kirchweihen, Jahrmärkte und andere öffentliche Veranstaltungen eingestellt werden, weil, wie es in der Begründung hieß, "vil Leut zusammen kommen, und leichtlich einer dem andern was anhäncken kann". 1678-1679 Österreich:
die Pest hatte im Jahre 1678 in Ungarn gewütet und man ergriff
daher Maßnahmen in der Stadt Wien, die allerdings wenig halfen.
Die Zahl der Toten wird von den Zeitgenossen zwar stark übertrieben,
- bis zu 122.800 Menschen sollen gestorben sein - doch auch neuere Schätzungen
belaufen sich auf etwa 50.000 Tote, etwa ein Drittel der Bevölkerung
Wiens. Die Pestwelle im September 1679 ist unvorstellbar schrecklich.
Wer es sich leisten kann - allen voran der Hof - verlässt Wien.
Die Ärzte und das sonstige Krankenpersonal kann nur mit Gewalt
in Wien festgehalten werden, selbst die Aushebung von großen Pestgruben
- an Einzelbestattung war lange schon nicht mehr zu denken - ist fast
nicht mehr zu organisieren, die bürgerliche Ordnung der Stadt zerbricht
fast völlig. 17. April 1711 Wien: Kaiser Joseph I stirbt an Pocken 1712-1713 Wien: weitere Pestwelle. Im Dezember 1712 wird in Wien in der Rossau eine schwangere Frau ins Spital eingeliefert, die kurz darauf an der Pest stirbt. Trotz ergriffenen Vorsichtsmaßregeln, die allerdings durch den Konflikt zwischen Consilium sanitatis der Stadt und der medizinischen Fakultät der Universität erschwert sind, greift die Seuche rasch um sich. und erreicht vom Juli bis September 1713 ihren Höhepunkt. Als die Seuche im Februar 1714 erlischt, hat sie in Wien etwa 8000 Todesopfer gefordert. 8. Dezember 1881 Wien: Ringtheaterbrand, 448 Tote 7. Juni 1912
Wien: Explosion in dem Pulvermagazin des K. u. K. Militär in
der Wiener Neustadt zwischen der Südbahn und der Kaiser Franz Josephs
- Kaserne. Das Objekt 48, wie die Baracke genannt wurde, wurde vollständig
zerstört. Durch den Explosionsdruck wurden auch weiter entfernt
liegende Gebäude beschädigt, z. B.: die Hangars am Flugfeld,
die Lokomotivfabrik und die Daimler - Werke. Insgesamt starben 7 Menschen
und es gab 100 Verletzte. 8. Oktober 1927
Wiener Becken, Schwadorf: abendliches Erdbeben verursacht schwere
Gebäudeschäden. Zitat zum Schadensausmaß : "sämtliche
Häuser beschädigt, Schulen, Pfarrhof, Haus Nr.32/33 (Gendarmerie),
Kindergarten, Gemeindegasthaus und 10 weitere Gebäude teilweise
irreparabel baufällig; beide Schornsteine und der Wasserturm der
Baumwollspinnfabrik müssen abgetragen werden". 11. Februar 1929
Donau: zwischen Deutsch-Altenburg und Preßburg ist die Donau
auf einer Länge von 40 km zugefroren. Es kommt zum Eisstoß.
Die Temperaturen erreichten bis zu -29° Celsius. Auch der Inn ist
zugefroren. 25. Oktober 1929
New York: Beginn des weltenweiten Börsenkrachs. Am 25. ist der
sogenannte "Schwarze Freitag" an den amerik. Börsen.
Der Höhepunkt ("Weltwirtschaftskrise") ist am 29. Oktober. 25. Juni - 3.
Juli 1930 Österreich: Heuschreckenschwärme verheeren große
Teile des Landes, teilweise ist sogar der Eisenbahnverkehr gestört. 12. Juni 1933
Österreich: Serie von nationalsozialistischen Sprengstoffanschlägen,
u. a. kommt es zu einem spektakulären Anschlag auf das Geschäft
eines Juweliers in Wien mit 2 Toten und 8 Schwerverletzten 17. September
1937 Wien: Ein Feuer vernichtet die Rotunde im Prater. Dieses 84
Meter hohe Gebäude wurde für die Weltausstellung im Jahre
1873 gebaut worden und galt als eines der Wahrzeichen Wiens. 8. Oktober 1938
Wien: etwa 100 Angehörige der Hitler Jugend dringen in das
erzbischöfliche Palais ein und verwüsten es. Die Geistlichkeit
wird bedroht, ca. 1200 Fensterscheiben werden eingeschlagen. Auch das
Dompfarramt wird angegriffen, dabei wird der Domkurat aus dem Fenster
geworfen; er überlebt schwerverletzt; die alarmierte Polizei trifft
erst nach 40 Minuten ein. 9. November 1938
Österreich: in der "Reichskristallnacht" kommt es
zu Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung, die jüdischen
Synagogen werden angezündet, Geschäfte und Wohnhäuser
geplündert. Der Anlaß war eine Hetzrede von Joseph Goebbels,
nachdem der Botschaftssekretär, auf den ein jüdischer Jugendlicher
ein Attentat verübt hatte, in Paris seinen Verletzungen erlegen
ist. Weder die Polizei noch die Feuerwehr greifen ein, es sei denn wirtschaftliche
Interessen des 3. Reiches sind betroffen. In Wien sind 27 Tote zu beklagen,
42 Synagogen werden verbrannt. Nur der Stadttempel bleibt verschont,
da er in dicht verbauten Wohngebiet steht. 6,500 Juden werden verhaftet,
von denen sofort 50% nach Dachau transportiert werden. 1939 - 1945 2.
Weltkrieg: 30,000,000 bis 55,000,000 Tote Dezember 1950
Alpenraum: Wochenlange, extrem starke Schneefälle führen
zur schlimmsten Schneekatastrophe seit über 100 Jahren. Bei den
zahlreichen Lawinenabgängen kommen allein in Österreich fast
350 Menschen ums Leben. Die Tiroler Hauptstadt Innsbruck ist eine Zeitlang
nur noch über einen einzigen Notpass zu erreichen. Ebenfalls unpassierbar
ist der Brennerpass nach Italien. In den italienischen Alpen müssen
die Menschen über eine Woche ohne Strom auskommen. Zahlreiche Bergdörfer
sind wochenlang vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten. Behelfsmäßig
wird die Bevölkerung - es sind etwa 45.000 Menschen in rund 30
Städten und Dörfern - von den amerikanischen, französischen
und britischen Luftstreitkräften per Hubschrauber mit dem Lebensnotwendigsten
versorgt. Besonders dramatisch wird die Lage im Januar durch einen plötzlichen
Temperaturanstieg. In der Schweiz sind die Kantone Wallis, Graubünden,
Uri und Glarus am schwersten betroffen. Ganze Dörfer werden unter
den Schneemassen begraben. 26. September
1951 Steiermark, Bahnhof Langenwang: Zusammenstoß zwischen
einem Express- und einem Güterzug; 22 Tote Juli 1954 Donau:
durch intensive Regenfälle kommt es zu Hochwasser im Oberlauf
der Donau; größte gemessene Tiefe: 7,9m 14 - 16. Juli
1959 Salzkammergut: Hochwasser, innerhalb von 24 Stunden bis zu
100 Liter Wasser pro m² 1959 Wien:
Hochwasser, wolkenbruchartige Regenfällen dauerten bis zu 5 Std.
an, 300 Einsätze der Feuerwehr in Wien, Brücken wurden weggeschwemmt,
8 Tote, Schaden in Millionenhöhe 26. März
1960 Niederösterreich, zwischen Aderklaa und Deutsch-Wagram: Ende Juni/Anfang
Juli 1960 Österreich: Schwere Hagelschäden, Gesamtschaden:
170 Mio. Schilling 2. August 1960
Wien: Schwerstes Unglück seit Bestehen der Wiener Straßenbahn;
Zug entgleist wegen zu hoher Geschwindigkeit und alkoholisiertem Fahrer;
19 Tote und 32 Schwerverletzte, 26. September
1960: Die Vickers Viscount "Joseph Haydn" der AUA stürzt
bei Krukowa in der Nähe von Moskau ab; 30 Tote, 1 Besatzungsmitglied
und 6 Passagiere überleben 29. Februar 1964
südöstlich von Innsbruck: eine Bristol-Britannia-Maschine
stürzt in den Gipfel des Glungezer in 2,700 Meter Höhe; 83
Menschen sterben 26. August 1964
Graz: Zusammenstoß eines Tankwagens mit einer Straßenbahn
in Graz, 13,700 Liter Benzin und ein Bürogebäude gehen in
Flammen auf; 3 Menschen werden schwer und 10 weitere leicht verletzt 27. Oktober 1964
Österreich und Wien: Erdbeben besonders in Wien und entlang
der Thermenlinie spürbar, Nachbeben am 29. Oktober in Wien und
der Steiermark; nur Sachschaden 14. Juni 1965
Donau: Überschwemmungen - Wasserstand bis zu 8 Meter 12. Juni 1966
Österreich: Schwere Unwetter, sintflutartige Regenfälle
und heftiger Hagelschlag, in Zell am See 6 Tote 23. Februar 1967
Österreich: Sturmböen mit Geschwindigkeiten zwischen 100
und 150km/h, zahlreiche Verletzte, in Salzburg werden 60 Häuser
abgedeckt 25. Juni 1967
Südtirol, Vallonapaß im Gebiet des Sextentales: Tretminenexplosion,
4 Menschen sterben 1. November 1967
Lavanttal, St. Stefan: Grubenunglück fordert 5 Tote, Sachschaden:
60 Mio. Schilling 12. Januar 1968
Österreich: Schneestürme mit Spitzen bis zu 100 km/h und
bis zu -26°Celsius 7. März
1968 Oberösterreich, bei Marchtenk: wegen einem Schaden an
dem Drehgestell des Schlafwagens entgleiste der Zug; 4 Menschen starben
und 11 wurden verletzt Anfang November
1969 Donau: Durch Niedrigwasser von weniger als 1,1m kommt die Schifffahrt
kommt zum erliegen Anfang Januar
1970 Nordösterreich: eine Grippewelle fordert 34 Tote 15. April 1970
Wien, Westbahnhof: Zugunglück - der Expresszug Wien - Basel
entgleist - 2 Menschen sterben (ein Fahrgast und ein ÖBB-Bediensteter)
und drei weitere werden verletzt 21. Mai 1970
Flughafen Innsbruck: ein Flugzeug der Viennair stürzt kurz
vor der Landung in den Inn, 7 Menschen sterben 7 - 9. August
1970 Österreich: Schwere Unwetter, Hochwasserschäden 400
- 450 Mio. Schilling 1. Mai 1971 Kärnten,
Grenzbahnhof Fürnitz bei Villach: Eisenbahnunglück, ein
Fahrdienstleiter hatte eine abgestellte Güterzugsgarnitur übersehen,
auf die der Italienexpress auffuhr, 8 Tote und 28 Verletzte 17. Mai 1971
Piestingtal: Großbrand in der Papierfabrik Ortmann; 5 Feuerwehrmänner
sterben während des Einsatzes 28. September
1973 Marchegg: erster Terroranschlag von Palästinensern in
Österreich, im Bahnhof Marchegg werden aus einem Zug mit jüdischen
Emigranten aus der Sowjetunion vier Geiseln (3 Juden und 1 österreichischer
Zollbeamter) entführt und zum Flughafen Wien-Schwechat gebracht;
nach Zusicherung der Bundesregierung zur Auflösung des Transitlagers
in Schönau werden die Terroristen am 29. September ausgeflogen 17. Januar 1976
Oberösterreich: Orkan mit Böen bis zu 130 km/h, großer
Sachschaden 15/16. Mai 1975
bei Gmünd: in der Nacht stürzt beim Bau der Tauernautobahn
das stählerne Vorbaugerüst rund 50m in die Hochwasser führende
Lieser; 10 Arbeiter sterben, 1 weiterer wird schwer verletzt 28. Juni - 2.
Juli 1975 Oberösterreich: Unwetter und länger anhaltende
sintflutartige Regenfälle führen zu Überschwemmungen
und erheblichen Sachschäden; 13 Menschen sterben 22. Oktober 1975
Niederösterreich, zwischen Göllersdorf und Sierndorf:
Zusammenstoß zwischen einem Schülerbus und einem Zug; 7 Menschen
kommen ums Leben, weitere 37 werden verletzt. 21. Dezember
1975 Wien: Terroranschlag auf die OPEC (= Organisation der erdölexportierenden
Länder) Konferenz; 5 Terroristen bringen 11 versammelte OPEC-Minister
in ihre Gewalt, 3 Menschen (ein Kriminalbeamter, ein irakischer OPEC-Beamter
und ein lybischer OPEC-Delegierter) werden getötet, 3 weitere Personen
schwer verletzt - unter ihnen der Terrorist Klein; die Forderungen von
der Bundesregierung (Freilassung der Geiseln), dann die der Geiselnehmer
werden erfüllt ? am 22 verlassen sie Österreich mit einem
Flugzeug der AUA mit 33 Geiseln an Bord 2 - 5. Januar
1976 Wien, Wiener Neustadt und Baden: Sturmböen bis zu 150
km/h, Behinderung der Eisenbahn und des Verkehrs; im Alpenvorland, im
Wald- und Mühlviertel werden ca. 1,000,000 Festmeter Holz umgeworfen;
300 Mio. Schilling Schaden, Gebäudeschäden 750 Mio. Schilling 6. Mai 1976 Norditalien/Österreich:
Erdbeben mit Zentrum in Friaul ist in ganz Österreich spürbar,
aber ohne nennenswerte Schäden, in Friaul hingegen katastrophale
Verwüstungen 1. August 1976
Wien: die 1872-1876 erstmals erbaute Reichsbrücke, Europas
drittgrößte Kettenbrücke (243,5m lang und rund 8,965t
Stahl) stürzt ein; 1 Toter, Donau-schifffahrt muss unterbrochen
werden 19. Juni 1977
Wien: Ein Brand geratener defekter Großtankwagen eines aus
Ungarn kommenden Güterzuges löst im südlichen Stadtgebiet
einen Grossbrand aus; Bahnkörper steht in einer Länge von
10km in Flammen, ausgelaufenes Benzol brennt in den Kanälen und
erzeugt hochexplosive Gase; etwa 250 Feuerwehrmänner und 50 Einsatzfahrzeuge
sind 9 Stunden im Einsatz 18. Juli 1978
Süden Österreichs: Schwere Unwetter, bis zu 80% der Feld-
und Weinkulturen werden durch Hagelschlag vernichtet; 300 Mio. Schilling
Schaden 1979 Wien, Hotel
Augarten: größte Brandkatastrophe seit dem Ringtheaterbrand;
26 Tote und 17 Verletzte. 13. Oktober 1980
Südösterreich: Hochwasser, 1 Mill. Schilling Schaden 1. Mai 1981 Wien:
Mordanschlag, der Wiener Stadtrat für Energie und Verkehr Heinz
Nittel wird vor seinem Haus erschossen( es ist der erste Mord an einem
Politiker in der 2. Republik) 17. August 1981
Wien, Südbahnhof: Zugunglück - Pendlerzug fährt auf
einen Prellbock; 3 Menschen sterben, 140 werden verletzt. 27. August 1981
Wels: Zugunglück - Frontalzusammenstoß zweier Züge
in Wels; 1 Passagier stirbt, 165 Menschen werden verletzt. 31. Januar 1982
Tennengebirge: Lawinenunglück, von einer 18-köpfigen Schülergruppe
werden 13 tot geborgen 8. Juni 1982
Leobersdorf: Zugunglück - Eilzug von Graz nach Wien gegen den
Schlusswagen des "Romulus"-Expreß: 4 Tote, 45 Verletzte. 15. - 29. November
1983 Donau: tiefster Wasserstand seit 100 Jahren: bei 0,7m muss
dieSchiffsfahrt
eingestellt werden 8 - 10. Februar
1984 Österreich: Schneefälle und orkanartige Stürme,
die bis zu 140km/h erreichen, sorgen für chaotische Bedingungen;
in Tirol gehen 30 bis zu 100 m breite Lawinen ab; 20 Wintersportorte
sind von der Umwelt abgeschnitten und müssen von Hubschraubern
versorgt werden; 14 Menschen sterben 6/7. Januar 1985
Österreich: Kältewelle mit bis zu -30°Celsius (= kälteste
Nacht seit 1929), Neusiedlersee hat eine 20cm dicke Eisschicht, die
Donau ist bei Linz zugefroren, Schiffsverkehr wird eingestellt, Wasserstand
der Donau bei der Reichsbrücke: 0,5; 20 Menschen sterben 6 - 9. August
1985 Tirol: die schwersten Unwetter seit 1954, die Donau tritt aus
den Ufern und Teile der Westbahnstrecke müssen gesperrt werden;
mehr als 10 Menschen sterben 27. Dezember
1985 Flughafen Wien-Schwechat: fast wie zur gleichen Zeit wie am
Flughafen in Rom erfolgt auf dem Flughafen durch 3 schwerbewaffnete
Terroristen ein Anschlag auf den Abfertigungsschalter der israelischen
Fluglinie El Al; 4 Menschen sterben und mehr als 30 werden verletzt,
bei der anschließenden Verfolgungsjagd wird einer der Terroristen
getötet, die beiden anderen schwer verletzt und in späterer
Folge zu lebenslanger Haft verurteilt 26. April - 7.
Mai 1986 Ukraine, Tschernobyl: Atomreaktorunfall, um das bis zu
45-fach erhöhte Radioaktivität, eine Gesundheitsgefahr wird
von den Behörden zunächst verneint, am 5. Mai wird jedoch
der Verkauf von Freilandgemüse eingeschränkt, Kinderspielplätze
gesperrt und es wird auf die Gefahr von "Bodenkontakt" hingewiesen 19. Mai 1987
Amstetten: Zugunglück - Personenzug fährt mit hoher Geschwindigkeit
auf einen ÖBB-Kranwagen auf; 3 Menschen sterben, 10 weitere werden
verletzt 18. September
1987 Oberösterreich, Lambach: Zugunglück auf der Westbahn;
durch falsche Freigabe eines Eilzuges in Richtung Salzburg, stößt
dieser mit einem anderen Schnellzug zusammen; 4 Tote und etwa 100 Verletzte 29. August 1988
Vorarlberg, Bahnhof Wolfurt: Zugunglück - Zusammenstoss des
Expresszuges "Pfänder" mit einem Eilzug; 5 Menschen kommen
ums Leben, 46 weitere werden zum Teil schwer verletzt. 30. August 1989
Vorarlberg, südlich von Bregenz: Zugunglück - der Expresszug
"Montfort" und der Eurocity "Bavaria" prallen zusammen.
1 Passagier stirbt, 16 Personen werden teilweise schwer, mehrere weitere
leicht verletzt. 11. September
1989 Niederösterreich, Bezirk Neunkirchen: Zugunglück
- auf einer eingleisigen Strecke stoßen ein Schienenbus und ein
Regionalzug zusammen; 2 Menschen sterben, 13 weitere werden zum Teil
schwer verletzt 1. März
1990 Mittel- und Ost Österreich: Orkan mit Spitzengeschwindigkeiten
von 160 km/h verursacht Schäden in Milliardenhöhe; wichtige
Verkehrsverbindungen sind blockiert und die Energieversorgung zeitweise
unterbrochen 23. Juni 1990
Steiermark, bei Kindberg: Zugunglück - ein Güter- und
ein Regionalzug prallen zusammen: Ein Toter, zehn Verletzte. 26. Mai 1991
Thailand, nahe Bangkog: die Lauda Air Boeing 767-300 "Mozart"
stürzt kurz nach dem Start ab; alle 223 Passagiere und 10 Besatzungsmitglieder
an Bord der Maschine sterben. 9. November 1991
Wien, nahe der Haltestelle Süßenbrunn: Zugunglück
- drei Schnellbahngarnituren werden in einen Unfall verwickelt, 4 Menschen
sterben, 30 weitere zum Teil schwer verletzt 3. Juni 1992
zwischen Neunkirchen und Puchberg am Schneeberg: Zugunglück
- Zusammenstoß zwischen einem Personen- und einem Güterzug;
2 Tote und 28 Verletzte 18. August 1992
zwischen Neunkirchen und Puchberg am Schneeberg, bei Grünbach:
Zugunglück - erneuter Zusammenstoss: 5 Tote und zahlreiche Schwerverletzte
26. November
1992 Wien: Brand der Wiener Hofburg 13. Februar 1993
Melk, Bahnhof: Zugunglück - Frontalzusammenstoß eines
Güterzuges mit einem Eilzug; 3 Tote, 20 Verletzte 18. Februar 1993
Wien-Penzing: Zugunglück - Frontalzusammenstoss eines Regionalzuges
mit einer Schnellbahn; 3 Menschen sterben, rund 30 weitere werden verletzt. 3 - 6. Dezember
1993 Beginn des Briefbombenterrors, die Opferbilanz nach drei Jahren
Bombenterror: 4 Tote, 15 Verletzte, am 24. August 1994 explodiert eine
vor der zweisprachigen Schule in Klagenfurt deponierte Rohrbombe in
den Händen dreier Polizisten, die 2. und 3. Rohrbomben detonieren
in Oberwart (vier Tote) und Stinatz, am 1.10.97 wird dann der Bombenbastler
verhaftet und zu lebenslanger Haft verurteilt 11. August 1995
Braz: Zugunglück auf der Arlbergbahn, ein Schnellzug entgleist
auf einer Mure, eine Brücke wird zerstört und ein Teil des
Zuges stürzt in eine Schlucht; 3 Menschen sterben und 17 werden
schwerverletzt. 15. September
1995 Burgenland, zwischen den Bahnhöfen Müllendorf und
Neufeld an der Leitha: Zugunglück - auf der Raab-Ödenburgerbahn
Zusammenstoß zwischen einem Schnell- und einem Güterzug,
3 Tote, 20 Verletzte 6. Dezember 1995
Bundesland Salzburg, bei St. Gilgen: ein Doppeldeckerbus aus München
wird von einem Auto gerammt und stürzt in den Wolfgangsee. 10 Menschen
sterben. 13. Juni 1996
Stadt Salzburg: Zugunglück - Regionalzug erfasst bei eine Gruppe
von Gleisarbeitern, 2 Tote 28. August 1996
Linz, Hauptbahnhof: Zugunglück - Zusammenstoß eines Eilzuges
mit einer Verschubgarnitur, etwa 50 Menschen werden verletzt 24. Juni 1997
Oberösterreich, bei Perg, Bahnhof Arbing: Zugunglück -
Frontalzusammenstoss zweier Regionalzüge, mindestens 94 Menschen
werden verletzt. 29. August 1997
Burgenland, Rohrbach: Zugunglück - Zusammenstoss zweier Regionalzüge
auf einer eingleisigen Strecke; 1 Mensch stirbt, 10 Personen werden
schwer und 32 leicht verletzt. 22. April 1998
Wien: Straßenbahnunglück aufgrund zu hoher Geschwindigkeit
und eines vergessenen Weichenumstellens; 1 Toter und 37 Verletzte 17. Juli 1998
Lassing: Grubenunglück, zuerst wird ein Mann verschüttet,
dieser kann nach Tagen und dramatischen Rettungsversuchen lebend geborgen
werden. Doch kurz vor der Bergung betreten noch 10 Rettungskumpels das
Bergwerk, um selbst den Eingeschlossenen zu befreien. Sie werden von
Geröllmassen eingeschlossen und sterben. Januar 1999 Südösterreich,
Gemeinde Deutschlandsberg (in der Nähe von Graz): Busunfall, der
Bus war ins Schleudern geraten und schließlich über eine
Böschung gestürzt. 18 Menschen, überwiegend Schüler
aus dem benachbarten Ungarn, sterben und 32 weitere werden verletzt
23. Februar 1999
Galtür: zwei Schneelawinen töteten 39 Menschen in einer
als lawinensicher ausgewiesenen Zone 29. Mai 1999
Tauerntunnel: Ein Sattelschlepper kann an einer Baustellenampel
im Tunnel nicht rechtzeitig bremsen und schiebt ein Auto auf einen davor
wartenden LKW. Der mit Lackfässern beladene Laster fängt Feuer
und explodiert. In Sekundenschnelle greifen die Flammen auf weitere
24 Fahrzeuge über. Die Feuerwand breitet sich aus, die Tunnelröhre
wird zum Glutofen. Wie ein Kamin pustet der Tunnel ätzenden Ruß
in die Bergidylle. Erst nach 16 Stunden ist das Feuer unter Kontrolle.
12 Menschen sterben. 3. September
1999 Bezirk St. Pölten, bei Obergrafendorf: Zugunglück
- ein mit wenigen Personen besetzter Triebwagen der Schmalspurstrecke
"Manker Bahn" entgleist, 6 Menschen werden zum Teil schwer
verletzt 21. August 2000
Melk: Busunglück auf den zweispurigen Gegenverkehrsbereich
einer Baustelle zwischen Pöchlarn und Ybbs. Der Anhänger eines
LKWs brach vermutlich wegen überhöhter Geschwindigkeit aus,
kippte um und schlitzte die obere Hälfte eines Busses auf. 8 junge
Menschen starben. 21. August 2000
Traun bei Linz: Zugunglück - Zusammenstoß von zwei Personenzügen;
48 Menschen werden verletzt. 11. November
2000 Salzburg, Kaprun: Eine Standseilbahn, die in einen zum Kitzsteinhorn
führenden 3 km langen Tunnel einfährt, gerät in Brand.
155 Menschen sterben in Flammen und Rauch, nur einigen wenigen gelingt
die rettende Flucht abwärts. 14. Juli 2001
Purkersdorf-Gablitz, nähe Wien: Zugunglück - Frontalzusammenstoss
von 2 Regionalzügen bei einer Geschwindigkeit von ca. 40km/h. 3
Personen werden schwer verletzt, ca. 20 leicht verletzt und insgesamt
60 werden durch die nahezu 200 eingetroffenen Rettungskräfte gesichtet 26. Februar 2002
Wampersdorf: ca. 30 Kilometer südlich von Wien prallen ein
LKW Reisezug und ein Güterzug zusammen; 7 Menschen sterben, 15
weitere werden verletzt. Fast alle Opfer sind ungarische Fernfahrer
die auf dem LKW Reisezug mitfuhren. |
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