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Unfälle bei Flugschauen und militärischen
Kunstflügen
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23. Mai 1983 Deutschland, Frankfurt/Main: ein kanadischer Düsenjäger
stürzt während einer Flugschau auf dem Frankfurter Rhein-Main-Flughafen
auf der Autobahn auf ein Fahrzeug. Alle sechs Insassen einer Pfarrersfamilie
sterben. Der Pilot kann sich mit dem Schleudersitz retten.
11. September 1982 Deutschland, Mannheim: ein US-Militärhubschrauber
vom Typ Giant Chinook CH 47 stürzt mit Fallschirmspringern aus
Frankreich, England und Deutschland während der Mannheimer "Internationalen
Luftschiffertage" auf die Autobahn Mannheim-Heidelberg, alle 46
Insassen kommen ums Leben.
05. September 1982 Deutschland, Bad Dürkheim: bei einer
Kunstflugvorführung stürzt ein amerikanischer Doppeldecker
ab. Fünf Zuschauer werden getötet, der Pilot überlebt
mit schweren Verletzungen.
03. Juni 1973 Frankreich,
Paris: ein sowjetischer Überschallflieger vom Typ TU 144 explodiert
bei einer Vorführung auf einer Luftfahrtmesse und stürzt auf
ein nahegelegenes Dorf; 14 Menschen kommen ums Leben.
24. September 1972 USA, Kalifornien, Sakramento: ein Düsenjäger
gerät kurz nach dem Start auf einer Flugschau ins Trudeln und stürzt
auf eine Eisdiele; 22 Menschen, darunter zehn Kinder, sterben. der Pilot
wird leicht verletzt.
19. Juni 1965 Frankreich, Paris, Flughafen Le Bourget: während
der internationalen Luftfahrtschau verpasst ein Prototyp des italienischen
Kampfflugzeugs Fiat G-91 die Landebahn und rast in einen Parkplatz am
Rande der Piste. Dort werden mehr als 50 geparkte Fahrzeuge zerstört.
Neun Menschen sterben, 12 weitere werden schwer verletzt.
06. September 1952 Großbritannien, Farnborough: ein britischer
Düsenjäger explodiert und in stürzt in die Besuchermenge;
trotz der etwa 65 Toten setzen die Veranstalter nach kurzer Pause das
Programm fort
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