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Schiffsunglücke mit Öltankern




18.03.1967 -Öltanker- Großbritannien, Südwestküste: die unter liberianischer Flagge fahrende "Torrey Canyon" läuft auf ein Riff und bricht auseinander. Mit 117.000 Tonnen Öl läuft fast die gesamte Ladung aus und verursacht an der britischen, französischen und niederländischen Küste die bis dahin größte Ölpest.

12.05.1976 - Öltanker- Spanien, LaCoruna, Atlantikküste: der mit 110.000 Tonnen Rohöl beladene spanische Tanker "Urquiola" läuft nach mehreren Explosionen an Bord brennend auf einen Felsen auf. Etwa 95.000 Tonnen Öl laufen aus. Fischerei und Fremdenverkehr vor allem in der Bucht vor La Coruna werden von der Ölpest betroffen.

16.03.1978 - Öltanker- Frankreich, Brest: die unter liberianischer Flagge fahrende "Amoco Cadiz" läuft nahe der französischen Hafenstadt Brest auf Grund, bricht auseinander und verliert die gesamte Ladung von 223.000 Tonnen Öl. In der Bretagne werden 200 Kilometer Strand verseucht, 15 000 Seevögel verenden, der wirtschaftliche Schaden wird auf 230 Millionen Mark geschätzt.

19.07.1979 - Öltanker- Venezuela: wwei mit insgesamt 470.000 Tonnen Öl beladene Supertanker, die in Griechenland registrierte "Atlantic Empress" und die unter liberianischer Flagge fahrende "Agean Captain" kollidieren etwa 40 Kilometer vor der Küste Venezuelas und geraten in Brand. 29 Seeleute kommen ums Leben. Die Rekordmenge von 276.000 bis 300.000 Tonnen Öl läuft aus.

23.02.1980 - Öltanker- Griechenland, Süd-Peleponnes: der griechische Tanker "Irenes Serenade" gerät nach einer Explosion in der Bucht von Navarino mit etwa 100.000 Tonnen Erdöl an Bord in Brand und sinkt. Alle Küsten der Bucht werden von einer Ölpest betroffen.

07.03.1980 - Öltanker- Frankreich, Bretagne: der in Madagaskar registrierte Tanker "Tanio" bricht im Sturm nördlich der Ile de Baz auseinander. 13.500 Tonnen Heizöl werden an die Küste geschwemmt. Andere Angaben sprechen von etwa 3000 Tonnen Öl.

24.03.1989 - Öltanker- U.S.A, Alaska, Valdez: vor dem Hafen läuft der US-Tanker "Exxon Valdez" auf ein Riff. Von den 163.000 Tonnen Öl laufen 42 000 Tonnen aus und verursachen im fischreichen Prince-William-Sund die größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA. Mehr als eine halbe Million Vögel, Tausende Otter und mehrere Grauwale kommen um, 2000 Kilometer Küste werden verseucht. Die Firma Exxon muss fünf Milliarden Dollar Schadenersatz zahlen.

1989 - Öltanker - Atlantik, Küste von Marokko: Iranischer Tanker "Kharq" treibt mit einem Leck im Rumpf 17 Tage im Atlantik, ca. 50.000 Tonnen Rohöl laufen ins Meer.

Januar 1990 - Öltanker - Portugal, Küste von Porto Santos: Spanischer Tanker "Aragon", auslaufendes Rohöl verschmutzt die Nordküste der Portugiesischen Insel.

09.06.1990 - Öltanker - USA, Texas, Galveston: Norwegischer Öltanker "Mega Borg" gerät nach einer Explosion im Golf von Mexiko 90 Kilometer vor der Küste in Brand. 14.000 Tonnen Rohöl laufen aus und formen einen ca. 75 Kilometer langen Ölteppich.

 


05.01.1993 - Öltanker- Großbritannien, Shetland-Inseln: die unter liberianischer Flagge fahrende "Braer" läuft vor den britischen Shetland-Inseln auf einen Felsen und verliert mehr als 85.000 Tonnen Öl. Schwere Stürme verteilen das Öl und verhindern die befürchtete Umweltkatastrophe. Hunderte seltender Vögel kommen im Ölschlick ums Leben.

15. Februar 1996 - Öltanker- Großbritannien, Wales: vor der Küste laufen aus dem in Liberia registrierten Supertanker "Sea Empress" 72.000 Tonnen der insgesamt 130.000 geladenen Tonnen Öl aus, als der Tanker vor Milford Haven auf einen Felsen aufläuft. Es kommt zu einer Umweltkatastrophe, von der sich die betroffenen Küsten nach Einschätzung von Umweltschützern erst in zehn Jahren erholt haben dürften.

25. Oktober 1998 - Die mit Holz beladene "Pallas" gerät vor der Küste Dänemarks in Brand und strandet vier Tage später vor Amrum. Mehrere Versuche, den Brand zu löschen, scheitern. Es gelingt nicht, den Frachter von der Küste wegzuschleppen. An dem ausgelaufenem Öl starben Tausende von Seevögeln. Vom Wrack werden noch Monate später tonnenweise Restöl abgepumpt.







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